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Für eine starke Schweiz braucht es ein JA

Wiler Nachrichten vom Donnerstag, 25. April 2019, Seite 19 (4 Views)

Am 19. Mai 2019 gelangt die «AHV-Steuervorlage» zur Abstimmung. Mit einem JA unterstützen wir einen gut schweizerischen Kompromiss, der zwei drängende Probleme löst. Hierdurch sichern wir unter anderem wichtige Steuereinnahmen unter Berücksichtigung des sozialen Ausgleichs.

Aller guter Dinge sind bekanntlich drei. Die «AHV-Steuervorlage» ist der dritte Anlauf, um zwei drängende Probleme zu lösen. Dies, nachdem die Stimmbevölkerung sowohl der Unternehmenssteuer- als auch der AHV-Reform nicht zugestimmt hat. Mit der «AHV-Steuervorlage» liegt ein gut schweizerischer Kompromiss vor. Er trägt den Bedürfnissen unserer Wirtschaft, aber auch dem sozialen Ausgleich Rechnung.

Bisher profitierten rund 24’000 sogenannte Statusgesellschaften von einer Sonderbesteuerung. Diese Firmen mit circa 150’000 Beschäftigten liefern bei Bund und Kantonen um die 7 Milliarden Franken an Gewinnsteuern ab. Das Ausland fordert, dass die Privilegien dieser Firmen abgeschafft werden. Ansonsten landen wir auf einer «schwarzen» Liste. Mit einem JA zur «AHV-Steuervorlage» sorgen wir dafür, dass die Schweiz trotz der Abschaffung der Sonderbesteuerung für diese Unternehmen steuerlich attraktiv bleibt. Hiermit sichern wir wichtige Steuereinnahmen.

Die Schweiz ist eine soziale Marktwirtschaft. Das heisst, dass Leistung sich lohnen soll, wir als Gemeinschaft aber Verantwortung für sozial schwächere Menschen übernehmen. Die AHV ist eine Säule hiervon. Besserverdiener bezahlen mehr ein, damit Geringverdiener im Alter dennoch ein anständiges Auskommen haben. Momentan befindet sich die AHV in einer finanziellen Schieflage. Mit einem JA zur «AHV-Steuervorlage» lässt sich dies entschärfen, indem die AHV jährlich einen Zustupf in der Höhe von zwei Milliarden Franken erhält. Hiervon profitieren alle.

Deshalb stimme ich am 19. Mai JA zur «AHV-Steuervorlage».

Jigme Shitsetsang, Kantonsrat,

Mitglied Wiler Stadtparlament und Nationalratskandidat FDP, Wil

Marc Flückiger ist neuer Präsident der FDP Wil-Untertoggenburg

Nach 7 Jahren in der Parteileitung der FDP Wil-Untertoggenburg ist die Regionalparteipräsidentin Susanna Hofmann an der Mitgliederversammlung vom 04.03.2019 zurückgetreten. Ihr Amt übernimmt der bisherige Vizepräsident Marc Flückiger. Mit Cornelia Kunz wurde eine weitere Wilerin in den Vorstand gewählt. Sie übernimmt das Amt der Kassierin und ersetzt damit den bisherigen Kassier Renato Zwicker aus Degersheim. Ingrid Markart aus Oberuzwil ist aus dem Vorstand zurückgetreten. Auch wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung der Spendenbetrag aus dem Glühweinverkauf am Wiler Weihnachtsmarkt dem Haus Otmar in Wil überreicht. Die Spende beträgt CHF 785.10.

Rund 40 Mitglieder und Mandatsträger begrüsste Susanna Hofmann am vergangenen Montag zur ordentlichen Mitgliederversammlung der FDP Regionalpartei Wil-Untertoggenburg im Sportpark Bergholz. Es war die vierte und gleichzeitig letzte Mitgliederversammlung durch welche die Zuzwilerin als Präsidentin führte. Nach insgesamt 22 Jahren Parteiarbeit, davon 7 Jahre im Vorstand der Regionalpartei kündigte Susanna Hofmann vor einigen Wochen ihren Rücktritt an. «Ich wollte die FDP vorwärtsbringen und das ist uns gelungen. Nebst dem Sitzgewinn bei den Kantonsratswahlen 2016 konnten auch die Ortsparteien in Ihrer Arbeit an der Basis gestärkt werden.» Dies sei für den Erfolg einer Partei essentiell, äusserte die abtretende Präsidentin mit Stolz und ergänzte: «Mir persönlich kann nichts Besseres passieren, als mich in einem Zeitpunkt zu verabschieden, in dem alle Aufgaben erfüllt, alle Ziele erreicht und die Nachfolge geregelt ist», so Hofmann.

Wiler Parlamentspräsident wird Regionalparteipräsident

Mit Marc Flückiger wählten die FDP Mitglieder eine bekannte Persönlichkeit aus der Wiler Politszene in das Amt des Regionalparteipräsidenten. Der 37-jährige Wiler Unternehmer ist seit 2012 Mitglied des Wiler Stadtparlaments, welches er seit Anfang des Jahres präsidiert. In der Regionalpartei ist er bereits mehrere Jahre Vizepräsident. «Ich will Gas geben», verkündete Flückiger bei seiner begeisternden Antrittsrede. Mit dem jungen, motivierten Vorstand und einem engagierten Wahlstab wolle er die Partei mit Freude anführen und die gesetzten Ziele im anstehenden wichtigen Wahljahr erreichen.

Weitere Wilerin im Vorstand

Mit Cornelia Kunz nimmt neu eine weitere Wilerin Einsitz im Vorstand. Die 36-jährige Klinikmanagerin aus Maugwil ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Sie übernimmt neu das Amt der Kassierin.

Nach der ordentlichen Mitgliederversammlung nutzten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit, um mit den neuen und abtretenden Vorstandsmitgliedern ins Gespräch zu kommen und bei einem geselligen Apéro über die anstehenden Herausforderungen in der Regionalpolitik zu diskutieren.

"Freisinn - Gemeinsinn" FDP und Jungfreisinnige am Weihnachtsmarkt

Unter dem Motto „Freisinn-Gemeinsinn“ sammelten die FDP Wil-Untertoggenburg und die Jungfreisinnigen Wil und Umgebung auch dieses Jahr wieder am Wiler Weihnachtsmarkt Spenden für einen guten Zweck.

Mit grossem Engagement setzten sich FDP-ler und FDP-lerinnen der Region Wil-Untertoggenburg sowie der Jungfreisinnigen Wil und Umgebung für die gemeinnützige Organisation Stifung Säntisblick in Degersheim ein. Am eigenen Stand wurde gemeinsam Glühwein und Orangen-Punsch gekocht und verkauft.  Das Feedback war sehr positiv. Die vielen Leute, welche am Stand verweilten und die Aktion unterstützt haben, freute uns sehr. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben!

Übergabe der Spende

Die offizielle Übergabe des Spendenbetrags wird am 14. Februar, anlässlich der ordenlichen Mitgliederversammlung der FDP Wil-Untertoggenburg, im Säntisblick in Degersheim stattfinden.