FDP will den 4. Sitz zurück

TAGBLATT
21. Oktober 2015, 07:54 Uhr

 

Die drei FDP-Kantonsräte aus der Region – Franz Mächler, Andreas Widmer und Marc Mächler – streben nach personeller Verstärkung. (Bild: Simon Dudle)

REGION. Bei den Kantonsratswahlen vor knapp vier Jahren verlor die FDP im Wahlkreis Wil an Stärke – und den vierten Sitz. Dieser soll nächsten Februar mit einer 18er-Liste zurückgewonnen werden. Dieser mangelt es nicht an Politikerfahrung.

SIMON DUDLE

Bei der FDP tritt man seit den Nationalratswahlen am Sonntag mit geschwellter Brust auf. Der Schwung soll in die Kantonsratswahlen im Februar 2016 mitgenommen werden. An der Nominationsversammlung der FDP Wil-Untertoggenburg gab Präsidentin Susanna Hofmann die Ziele bekannt: «Kantonal wollen wir von 22 auf 25 Sitze zulegen, in der Region Wähleranteile gewinnen und den vierten Sitz zurückgewinnen.» Dieser war 2012 verlorengegangen. Seither sind noch Marc Mächler, Andreas Widmer und Franz Mächler im Kantonsrat.

Mächler mit Doppelkandidatur

Die drei Bisherigen treten wieder an; auch Marc Mächler, obwohl er in den Regierungsrat will (siehe Box). «Falls ich es in die Regierung schaffe, rutscht einer nach. Genauso ist es mir im Jahr 2000 ergangen, als Karin Keller-Sutter den Sprung in die Regierung schaffte», sagt Marc Mächler. Widmer ist – mit einem Unterbruch – seit 2000 im Kantonsrat, Franz Mächler seit 2008.

Listenverbindung beschlossen

Auch sonst sind diverse Personen auf der Liste, die politische Erfahrung mitbringen. Zum Beispiel Simon Thalmann, Gemeindepräsident Niederhelfenschwils, und Erich Baumann, seit fast zehn Jahren Gemeinderat in Flawil. Jigme Shitsetsang, Daniel Gerber und Marc Flückiger politisieren im Wiler Stadtparlament, Paul Stengel ist im sechsten Jahr Präsident der FDP-Ortspartei Oberuzwil. Susanne Hofmann, Präsidentin der FDP Wil-Untertoggenburg, kandidiert genauso wie Caroline Bartholet, seit bald acht Jahren Gemeinderätin von Oberuzwil. Auch Bruno Eschmann, Präsident der FDP Niederbüren, bringt politische Erfahrung mit. Dies gilt ebenso für Markus Lichtensteiger, welcher der Parteileitung der FDP Flawil angehört. Auch auf der Liste sind Cornelia Dietschi (Oberbüren), Manuel Bachmann (Degersheim) sowie die Uzwiler Jan Metzger und Adrian Stauffer. Ein Listenplatz ist noch frei.

Es wurde eine Listen-Unterverbindung mit den Jungfreisinnigen beschlossen. Diese treten mit neun Kandidaten an.