Öffentliche Podiumsdiskussion zur SRG-Initiative
Jörg Straub, Gemeinderat von Niederbüren und Gastgeber, eröffnete den Anlass humorvoll. Nach kurzer Vorstellung der SRG-Initiative durch Yves Beutler, führte Sabine Plank-Sigg, Vize-Präsidentin FDP Kanton SG, souverän durch den Anlass, gab den unterschiedlichen Positionen Raum und ermöglichte dadurch eine sachliche, lebendige Debatte.
Intensive Fragerunde unterstreicht Bedürfnis nach Informationen
Für die Initiative sprachen sich Marcel Dobler, FDP-Nationalrat, sowie Salome Zeintl, Wiler Stadtparlamentarierin und Unternehmerin, aus. Sie betonten insbesondere die Notwendigkeit von mehr Kosteneffizienz und eine zeitgemässe Ausgestaltung des medialen Service Public.
Gegen die Initiative argumentierten Monika Knill, ehemalige SVP-Regierungsrätin und neue Präsidentin der SRG Ostschweiz, sowie Claudia Friedl, SP-Nationalrätin. Sie warnten vor negativen Folgen für die regionale Medienvielfalt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und einem Stellenabbau.
Die intensive Fragerunde mit dem Publikum unterstrich, wie stark die Vorlage emotional aufgeladen ist und wie gross das Bedürfnis nach Informationen, Austausch und Veränderung bleibt. Unterschiedliche Vorstellungen zur Rolle der Medien in der Demokratie prägten die Diskussion.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion präsentierte Marc Flückiger, Kantonsrat und Unternehmer, die kantonalen Vorlagen und sprach sich klar für ein 3x JA aus. Besonders hervorgehoben hat er dabei die Wichtigkeit des Projekts WILWEST für die Region und den Kanton St.Gallen.
FDP empfiehlt 3x JA zu den kantonalen Vorlagen
Die FDP des Kantons St.Gallen empfiehlt die drei kantonalen Vorlagen sowie die SRG-Initiative und die Individualbesteuerung anzunehmen. Ferner empfiehlt sie die Klimafonds-Initiative und «Bargeld ist Freiheit»-Initiative abzulehnen.
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Kontakte
› Yves Beutler, Präsident FDP Wil-Untertoggenburg, 079 605 09 82